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'''Trinkwasser''' ist Wasser für den menschlichen Bedarf. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel, es kann nicht ersetzt werden (Eingangs- und Leitsatz der DIN 2000).

Als Trinkwasser ist jedes Wasser definiert, das zum

  • Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und en
oder insbesondere zu den folgenden häuslichen Zwecken bestimmt ist:
  • und -Reinigung,
  • Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen (Gläser, Geschirr, Besteck) oder
  • Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen (Kleidung, )

Trinkwasser ist mit einem so hohen Reinheitsgrad, dass es ? gemäß den definierten Güteanforderungen ? für den menschlichen Gebrauch als geeignet eingestuft ist, insbesondere zum Trinken und zur Speisenbereitung. Trinkwasser darf nur die Stoffe oder Organismen enthalten oder in bestimmten Mengen enthalten, für die es entweder keine Grenzwertfestlegungen gibt oder für die festgelegte Grenzwerte nicht über- oder unterschritten werden. Nicht enthalten sein dürfen z. B. krankheitserregende Mikroorganismen. Mineralstoffe sollten in einer Mindestkonzentration enthalten sein. Keine Grenzwertfestlegungen gibt es für viele chemische Schadstoffe (s. Schadstoffbelastung). Anforderungen der Keimfreiheit am Entnahmeort (Verbraucher) erzwingen unter bestimmten Bedingungen (Gewinnungsort, Leitungslänge) dauerhafte oder bedarfsgerechte , was (etwa durch Chlorungsverfahren) innerhalb o. g. Grenzwerte chemische Kontamination impliziert.

Die Güteanforderungen an Trinkwasser sind in Deutschland in der DIN 2000, in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und in der ?Allgemeinen Verordnung für die Versorgung mit Wasser? (AVBWasserV) festgelegt.
Die am häufigsten im Trinkwasser gelösten Mineralstoffe sind die Kationen Calcium (Ca2+), Magnesium (Mg2+) und Natrium (Na+) und die Anionen Carbonat (CO32?), Hydrogencarbonat (HCO3?), Chlorid (Cl?) und Sulfat (SO42?). Die Summe der Konzentrationen von Calcium und Magnesium wird als bezeichnet.

Wasser ist in Deutschland kein Mangelartikel. Im Gegensatz zu anderen natürlichen Ressourcen wird Wasser nicht verbraucht, sondern nur gebraucht. Es kann dabei verunreinigt werden und ist dann eventuell mit Schadstoffen belastet. Die gesamte Wassermenge der Erde in allen bleibt gleich, lediglich die Verteilung zwischen den Umweltkompartimenten ändert sich. Nur eine äußerst geringe Menge des Wassers entweicht als Wasserdampf aus der Lufthülle in das Weltall.

Wasserbedarf

Der Wasserbedarf des Menschen variiert je nach körperlicher Verfassung, Körpermasse, Aktivität, Umgebungstemperatur, Umgebungsluftfeuchtigkeit und anderen Faktoren. Der Mensch nimmt Wasser in Form von Getränken und Speisen zu sich und gibt es mit Urin, Kot, Schweiß und Atemluft ab. Wasser entsteht im Körper beim oxidativen Abbau von organischen Nahrungsstoffen.

Die WHO gibt bei ?hohem Bedarf? eine Trinkwasserbedarfsschätzung von etwa zwei Litern je Tag für einen 60 kg schweren Erwachsenen und von einem Liter für ein Kind mit 10 kg Körpergewicht an.

Leitungswasser wird im Übrigen für andere Zwecke, wie Wäschewaschen, Toilettenspülung, Körper-, Geschirr- und Wohnungsreinigung verwendet. In den letzten Jahrzehnten wurde mit einem Verbrauch an Trinkwasser von 120 bis 140 Liter pro Tag und Einwohner gerechnet. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser ist in Deutschland laut einer Statistik des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) durch einen bewussten Umgang mit Wasser seit 1990 kontinuierlich gesunken.

In anderen Ländern ist der Verbrauch teilweise weitaus höher: der Verbrauch in Italien wird mit 260 Litern pro Tag und Einwohner angegeben; die Wüstenstadt Dubai verbrauchte um 2010 500 Liter je Tag und Kopf und strebt bei der dortigen Herstellung des Trinkwassers durch Meerwasserentsalzung eine Verbrauchssenkung an.

Qualität des Trinkwassers

In geeignet.

Probleme bei der Qualität des Trinkwassers aus Grundwasser können in der Regel durch die ordnungsgemäße Ausweisung von Schutzgebieten vermieden werden. Teilweise ist das Unterschutzstellen in Gebieten mit intensiver konventioneller landwirtschaftlicher Nutzung jedoch nicht ausreichend. Insbesondere durch zu starke düngung oder durch alte Kläranlagen und den dadurch verursachten Nitrateintrag in das Grundwasser kann das daraus gewonnene Trinkwasser für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein. In diesen Fällen muss der Wasserversorger die Nitratkonzentration durch Aufbereitung, tiefere Brunnen und Kooperationen mit der Landwirtschaft senken.

Wasser aus Uferfiltrat kann Schadstoffe aus n oder Industrieeinleitungen enthalten. Schadstoffe können im ?Normalbetrieb? oder durch Unfälle in Gewässer gelangen. Wasserversorger an den großen Flüssen Deutschlands sind zu Vorfeldkontrolle und zur Bereitstellung redundanter Techniken zur Wasseraufbereitung übergegangen. Medikamente und andere pharmakologisch wirksame Stoffe, beispielsweise oder Sexualhormone, können durch den Wasserkreislauf in das Trinkwasser gelangen und zu systemischen Risiken führen.

Für Trinkwasser bestehen im deutschsprachigen Raum höhere Qualitätsanforderungen als für industriell abgepacktes Mineralwasser und Tafelwasser. Es gilt als das am besten untersuchte Lebensmittel. Trinkwasser und Tafelwasser muss im Gegensatz zu natürlichem Mineralwasser nicht ?ursprünglich rein? sein, darf also aufbereitet und vermischt werden. So darf mit Kohlenstoffdioxid versetztes Trinkwasser ? unabhängig von Qualität und Mineralstoffgehalt ? in Gaststätten nicht als Mineralwasser angeboten werden.

In anderen Ländern ist die Trinkwasserqualität mangels Aufbereitung und Überwachung häufig schlechter. In beliebten Urlaubsgebieten wie und nicht mehr als Trinkwasser geeignet.
In Europa ist das Trinkwasser in aller Regel zum Kochen geeignet.

Schadstoffbelastung

In Einzelfällen können erhöhte Belastungen des Trinkwassers mit Schadstoffen (beispielsweise Arsen, Blei, Cadmium, Chlorid, Eisen, Kupfer, Nitrat, Phosphat, Uran, Zink) beim Endverbraucher vorkommen. Grenzwerte legt (in Deutschland) die Trinkwasserverordnung fest, doch für viele Schadstoffe existieren noch keine Grenzwertfestlegungen.

Blei

Verantwortlich für erhöhte Bleianteile im Trinkwasser können alte Bleileitungen in der Hausinstallation sein. Die Stiftung Warentest fand bei der Auswertung von 20.000 Trinkwasseranalysen aus dem Zeitraum von 1994 bis 2004, aus Zapfhähnen in Haushalten, bei fünf Prozent der Proben mehr als 25 Mikrogramm je Liter (µg/l) Blei. Ein erhöhtes Risiko bestand demnach in ostdeutschen Regionen, in Schleswig-Holstein und in den Großräumen Hamburg, Bremen, Bonn und Frankfurt. Der Grenzwert gemäß TrinkwV liegt bei 10 µg/l. Trinkwasseranalysen können klären, ob die eigene Hausinstallation betroffen ist.

Mit Stand 2021 werden in den USA bis zu 20 Millionen Menschen mit Wasser aus Bleileitungen versorgt.

Arsen und Fluorid

Weltweit beziehen rund 300 Millionen Menschen ihr Wasser aus Grundwasservorräten. Rund 10 Prozent der Grundwasserbrunnen sind jedoch mit Arsen oder Fluorid kontaminiert. Diese Spurenstoffe sind meist natürlichen Ursprungs und werden vom Wasser aus Felsen und Sedimenten ausgewaschen. Im Jahr 2008 präsentierte das Schweizer Wasserforschungsinstitut .</ref>

2016 machte die Eawag ihr Wissen auf der Grundwasser Assessment Plattform (GAP) frei zugänglich. Dieses Internetportal bietet Behördenmitgliedern, Mitarbeitern von NGOs und anderen Fachleuten die Möglichkeit, eigene Messdaten hochzuladen und Risikokarten für Gebiete nach freier Wahl zu erstellen.

Uranbelastung

Deutschland

Die Verbraucherorganisation in das Grundwasser durchgeschlagen.

Schweiz

Im Rahmen eines Monitorings durch das (BAG) wurde in den 2000er-Jahren unter anderem der Urangehalt des Trinkwassers auf Basis von 5000 Proben in der Schweiz untersucht. Die Ergebnisse wurden wissenschaftlich aufgearbeitet.

Biologische Belastungen

Trinkwasser kann in einzelnen Fällen die Quelle epidemischer Krankheitsausbrüche durch enterale pathogene Viren sein. So wurde in Finnland in den Jahren 1998 bis 2003 eine Studie über trinkwasserbedingte , .</ref> Dies sind Ausnahmen, die regional sehr begrenzt auftreten und die umgehend durch Sanierung behoben werden. Weit über 99 % des in Deutschland abgegebenen Trinkwassers sind gemäß Bundesgesundheitsamt und Umweltbundesamt ohne Beanstandungen.

Preis des Trinkwassers

Deutschland

Der ist regional sehr verschieden. Die Kosten für die Trinkwasserversorgung werden überwiegend von den hohen Fixkosten bestimmt. Der Löwenanteil bezieht sich dabei auf Kosten für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Infrastruktur. In den Fixkosten enthalten sind die Kosten für Gewinnung, Aufbereitung (wenn erforderlich), Speicherung, Förderung (Pumpen), Transportleitungen, innerörtliche Versorgungsleitungen (Anschlussdichte, d. h. Abnehmer pro km Versorgungsleitung) und Wasserzähler, die auch ohne Verbrauch anfallen. Diese Kosten werden zudem von den geologischen und topografischen Verhältnissen, von der Siedlungsstruktur und der Sanierungsrate der Versorgungsleitungen beeinflusst. Üblicherweise werden diese Fixkosten auf die Verbrauchskosten umgelegt. So kostet Trinkwasser in Deutschland im Mittel etwa 1,69 Euro pro Kubikmeter. Der Fixkostenanteil in der Wasserversorgung beträgt im Mittel zwischen 75 % und 85 % der Gesamtkosten, somit kann Wassersparen auf die Gesamtgruppe der angeschlossenen Verbraucher gesehen kaum zu geringeren Kosten für die Verbraucher führen. Abwassergebühren werden zumeist 1:1 nach dem Trinkwasserbezug des Privathaushalts taxiert, wofür etwa zwei bis vier Euro pro Kubikmeter hinzukommen.

2007 und 2011 ermittelten Studien in Essen einen etwa 340 % höheren Preis als in Augsburg. In Essen ist das Wasser doppelt so teuer wie im benachbarten Bochum. Als Ursache für die Preisunterschiede werden unterschiedliche Voraussetzungen (Rohwasserherkunft, Rohwasserqualität, Aufbereitungskosten, Topografie, Infrastrukturkosten) bei den Wasserversorgern genannt.

Schweiz

Der Trinkwasserpreis wird primär durch die Gewinnungsart und den Transport bestimmt, der von Ort zu Ort unterschiedlich ist. Die Wasserkorporationen bzw. die dafür zuständigen Gemeinden legen zudem fest, inwieweit kommende Investitionen bzw. deren Amortisation im Preis zu berücksichtigen sind. Hinzu kommen Gebühren für den Anschluss, für die Wasseruhr sowie für das Abwasser.

Auf der Website des Eidgenössischen s können die Wasserkosten zu den 300 einwohnergrössten Gemeinden eingesehen werden.

Hygienische Aspekte

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Eine sichere und hygienische Wasserversorgung ist ein entscheidender Beitrag zur Gesundheit und Seuchenvermeidung. Trinkwasser muss in Deutschland gemäß der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) die folgenden Anforderungen erfüllen:
  • farblos, geruchlos
  • frei von Krankheitserregern
  • nicht gesundheitsschädigend
  • geschmacklich neutral und kühl
  • gelöste mineralische Stoffe in bestimmten Konzentrationsbereichen

Trinkwasser wird in Mitteleuropa zumeist aus Grundwasser durch Brunnen, seltener Artesische Brunnen oder direkt aus Quellen gewonnen. Auch aus Talsperrseen, Seen oder Flüssen wird verwendet. Dabei wird das Wasser entweder direkt aus dem Gewässer entnommen oder als Uferfiltrat aus Brunnen in Gewässernähe zu Trinkwasser aufbereitet. In Einzelfällen, meist im außereuropäischen Raum, wird es direkt aus Flusswasser gewonnen. Der Transport zum Verbraucher erfolgt in Industriestaaten zumeist durch ein Wasserverteilungssystem aus Pumpen, Leitungen und Behältern. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sowie manchmal in Notsituationen in Industriestaaten wird es durch Tankwagen oder Gebinde wie Flaschen, Fässer und Kunststoffsäcke verteilt.

Eine wichtige Richtlinie für Trinkwasseranlagen in Deutschland ist die VDI 6023. Sie beschäftigt sich mit korrekter Planung, Errichtung, Betrieb und Instandsetzung von Trinkwasseranlagen in Gebäuden und auf Grundstücken. Da Trinkwasser in Zuleitungen vor den Zapfstellen zwischenzeitlich nicht fließt, können sich bei längerer Stagnationszeit in den Wasserleitungen mehr Mikroorganismen entwickeln, in höherer Konzentration als dies nach der Trinkwasserverordnung zulässig ist. Wasser, das über längere Zeit in einer Armatur oder Rohren aus Rotguss stand, kann einen höheren Gehalt gelöster Metalle wie etwa Blei aufweisen.

Organisation der Trinkwasserversorgung

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind aufgrund ihrer geographischen Lage und Niederschlagssituation so wasserreich, dass der Wasserbedarf meist lokal oder regional gedeckt werden kann. In vielen Fällen sind aber in Mitteleuropa regionale und überregionale Flächenversorgungen (zum Beispiel Gelsenwasser oder Suez Environnement) aufgebaut worden. Die Errichtung, Erhaltung und der Betrieb von Wasserversorgungsanlagen erfolgt in den meisten Bundesländern durch Kommunen, Unternehmen, Wassergenossenschaften, und durch privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen. Anders als in anderen europäischen Ländern, wie in den Niederlanden, wo teilweise Konzentrationsprozesse staatlich beschleunigt wurden, ist in Deutschland die öffentliche Wasserversorgung bisher überwiegend kommunal geprägt und entsprechend den örtlichen Vorkommen organisiert.

Nur wenige der deutschen Versorgungsunternehmen sind überregional und noch weniger international tätig. Die großen französischen Versorgungsunternehmen sind weltweit an der Privatisierung der Wasserversorgung aktiv beteiligt.

Trinkwassergewinnung

Ca. 25 % der sind auf Wasser aus Karst-Aquiferen angewiesen.

Zu den Quellen, aus denen Wasser gewonnen werden kann ? auch mit Wasserfiltern ? gehören Quellen, hyporheische Zonen und Grundwasserleiter sowie:

  • Niederschlag, einschließlich Regen, Hagel, Schnee, Nebel usw.
  • wie Flüsse, Bäche, Gletscher
  • Biologische Quellen wie Pflanzen
  • Entsalztes Meerwasser
  • Wasserversorgungsnetze
  • </small>

    {{Gesprochene Version
    |artikel = Trinkwasser
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    |datum = 2016-03-10}}